Adios Peru

Freitag, 11.11.2016

Ein Tag vor unserer Abreise, am Donnerstag, waren wir nochmal auf einen peruanischen Markt, um die letzten Andenken und Geschenke einzukaufen. Während dem Abschlussessen in einem guten Restaurant reflektierten wir angeregt über die Erlebnisse und Erfahrungen während unseres Aufenthalts in Peru. 

Mit gemischten Gefühlen fuhren wir Freitag Vormittag zum Flughafen nach Cusco und flogen weiter nach Lima. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Lima startete unser Flieger Freitag Abend um 21 Uhr nach Amsterdam. Frau Beck und Herr Gauger standen in Amsterdam parat. Von Amsterdam bis Karlsruhe berichtete die Reisegruppe von ihren Erlebnissen und Abenteuern in der letzten Woche. Erst Sonntag früh sind alle erschöpft zu Hause eingetroffen. Zum Glück waren im Vorfeld zwei Tage Sonderurlaub zum Regenerieren eingeplant. 

Die Gruppe traf sich erst wieder in unserer Einrichtung am Dienstag zu einem Willkommensempfang. Die zahlreiche und herzliche Teilnahme freute die Gruppe besonders.

Zu diesem Anlass wurden offiziell die Geschenke aus Peru überreicht und die Reisegruppe erhielt von Herrn Schwarz ein Zertifikat über die Projektteilnahme im Kinderdorf auf Spanisch.  

 

Viele Grüße aus unserer Heimat

Besucherstatistik, Stand 08.11.2016

Dienstag, 08.11.2016

Besucher         1430

Kommentare       97

Abenteuer Machu Picchu

Donnerstag, 03.11.2016

Das Abenteuer hat seit Mittwoch eine neue Dimension erreicht. Wir haben uns um 4 Uhr morgens zu Fuss auf dem Weg zum Machu Picchu gemacht. Die Erschöpfung vom Vortag war noch bei allen zu spüren. Wir bekamen die Info, dass wir mit einem Fußweg von ca. 1 Stunde zum Machu Picchu rechnen sollten. Leider war uns am Anfang nicht klar, dass die Peruaner ein anderes Zeitgefühl haben als wir. Also marschierten wir gemeinsam in der Dunkelheit durch den Dschungel. Es war so dunkel, dass wir unsere eigenen Schuhe nicht sehen konnten. Nach ca. 30 Minuten Fußweg kamen die ersten Stufen aus Steinen mit sehr unterschiedlichen Größen. Gegen 6 Uhr stiegen wir immer noch Stufen hoch die so anstrengend zu besteigen waren, dass wir unsere Füsse und Oberschenkel nicht mehr spürten. Die Luftfeuchtigkeit war so enorm, dass unsere T-Shirts komplett verschwitzt waren und uns der Schweiß von der Stirn über die Nasenspitze herunter tropfte. Das Problem hierbei war nicht nur der extrem anstrengende Weg nach oben, sondern auch, dass wir nicht wussten, wann wir das Ziel Machu Picchu erreichen würden. In diesem Augenblick kam die Reisegruppe an ihre Grenzen, sowohl körperlich als auch geistig. Ein Aufgeben kam allerdings für niemanden in Frage, da der Rückweg vermutlich anstrengender gewesen wäre. Also gab es keinen Ausweg und wir marschieren weiter nach oben. Gegen 7 Uhr sahen wir von den letzten Stufen aus die Touristen, die schon vor dem Eingang standen. Diese Touristen kamen mit Bussen angefahren, wobei wir erschöpft und glücklich zugleich ankamen und hatten über 4000 Stufen bzw. ca. 3 Stunden Fußweg hinter uns. Es war ein reiner Horrortrip ohne Aussicht auf ein Ende. Nach einer kurzen Pause betraten wir Machu Picchu und der erste Anblick war beeindruckend. Wir machten viele Fotos und besichtigten die komplette Inka Stadt.

Gegen 11 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Die Gruppe war so erschöpft, dass wir den überteuerten Bus nahmen. Der Bus fuhr lediglich zur Unterkunft zurück. Also hieß es für uns wieder marschieren und zwar nach Hydroelectrica, d.h. nochmal 12 km wandern bis zur Bushaltestelle, wo wir von dort aus nach Cusco fuhren. Es gab eine einzige Alternative und zwar mit dem Zug zur Bushaltestelle fahren. Jedoch wäre die Abfahrtszeit so spät, dass wir unseren Bus nach Cusco verpasst hätten. Auf dem Rückweg begegneten wir einer giftigen Schlange und einer Vogelspinne. Nach so einem Schrecken konnten wir 2 Stunden später unseren Augen nicht trauen:

5 Hängematten die wir schon aus der Ferne sahen. Wir nutzten die Gelegenheit, um eine Pause einzulegen. Nach unserer Pause wollten wir weitermarschieren. Die letzten 2 km standen noch bevor. Doch leichter gesagt, als getan. Wir hörten aus der Ferne eine weinende Frau, die auf dem Rückweg zum Bus umgeknickt war. Der rechte Fussknöchel war so dick angeschwollen, dass es für die Frau nicht mehr möglich war weiter zu machen. Wir entschieden uns spontan dieser Frau zu helfen, obwohl wir dadurch eventuell unseren Bus nach Cusco verpassen würden. Einer nahm ihre Tasche und sie stütze sich bei Simon bis zur Bushaltestelle. Unser Bus stand schon da und wartete auf uns. Sie bedankte sich mehrmals mit angeschwollenen Augen und wir stiegen schnell in unseren Bus ein. Die Jungs waren so erschöpft von diesem Abenteuer, dass sie im Bus sofort einschliefen. Die unbequeme Rückfahrt nach Cusco dauerte ca. 8 Stunden, wir kamen in der Dunkelheit gegen 22 Uhr im Hotel erschöpft und kraftlos an. Diesen Tag werden wir so schnell nicht vergessen...


Viele Grüße aus Cusco.

 

Der Weg ist das Ziel...

Dienstag, 01.11.2016

Seit Samstag sind wir nicht mehr in Cusco, sondern in Urubamba, von dort aus hatten wir nicht mehr die Moeglichkeit einen neuen Blogeintrag einzufügen. Urubamba ist ein kleines Dorf, das von der Außenwelt abgeschotten ist, da dort keine Internetverbindung vorhanden ist.

Was wir am Wochenende in Urubamba erlebt haben, ist nur mit einem Wort beschreibbar: Kulturschock! Wir waren bei den Einheimischen im Dorf auf 4200 Meter Höhe und wurden herzlich aufgenommen. Die Bewohner haben sich über unseren Besuch sehr gefreut. Aus privaten Spenden von Freunden und der Familie von Herrn Özdemir wurden im Vorfeld auf dem Markt Lebensmittel, wie z.B. Qunioa und Weizen für die Dorfbewohner gekauft. Die Dankbarkeit war deulich zu spüren. Die Lebensverhältnisse haben die Jungs geschockt und viele Gedanken kreisten im Kopf...

Seit Dienstag Vormittag sind wir auf dem Weg zum Highlight Machu Picchu. Nach 6 Stunden Busfahrt und 4 Stunden Fussweg im Dschungel sind wir immer noch nicht angekommen. Nun haben wir uns in einer einfachen Unterkunft eingecheckt und möchten uns heute Nacht auf dem Weg zum Machu Picchu machen, um die Magie des Ortes spüren zu können. 

 

Das Abenteuer geht weiter...

 

Viele Gruesse aus Aqua Calintes

 

Atem beraubend - Atem raubend

Samstag, 29.10.2016

Freitag Vormittag starteten wir mit einem Bürokratie-Marathon a la Peru. Wir gingen in eine Vorverkaufsstelle, um die Tickets für Machu Picchu zu kaufen. Durch die extreme hohe Nachfrage nach der Inkastadt sind die Eintrittspreise enorm gestiegen. Aufgrund dessen hat Herr Özdemir in Deutschland für die Reisegruppe eine Schulbescheinigung auf Englisch erstellen lassen, um einen ermäßigten Preis (50%) in Cusco zu erhalten. Leider ging der Plan nicht auf, da diese Bescheinigung an der Kasse nicht akzeptiert wurde. Die Kassiererin verwies uns mit der Bescheinigung zum Kulturminister. Also versuchten wir unser Glück dort. Die nächste Absage stand bevor... Die Schulbescheinigungen werden lediglich mit einem formlosen Antrag auf Spanisch akzeptiert. Also musste schnellstmöglich ein Antrag her...Wir gingen in ein Internetcafe, erklärten unser Anliegen und ließen den erforderlichen Antrag gegen einen kleinen Aufpreis erstellen. Die Jungs setzten ihre Unterschrift drunter und wir bekamen wie erhofft den ermäßigten Preis. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg...

Nach dieser anstregenden bürokratischen Angelegenheit haben wir am Nachmittag an einer Stadtführung teilgenommen. Die ehemalige Hauptstadt der Inkas, Cusco, ist eine sehr beeindruckende und lebendige Stadt. Das Cusco von heute präsentiert einen perfekten Mix aus moderner Touristen-Metropole und antiken Traditionen. Die erhalten gebliebenen Inka-Ruinen und die Innenstadt Cuscos wurden 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Nach der spannenden Führung ging es zum nächsten UNESCO Weltkulturerbe Sacsayhuaman. Die Ruine der Inka-Festung oberhalb von Cusco liegt auf ca. 3900 Meter Höhe. Von dort aus, gab es eine atemberaubende Aussicht auf ganz Cusco. Doch die Luft wurde immer dünner und die ersten Schwindelgefühle kamen wieder auf...

Die Reisegruppe war über die meisterliche Baukunst der Inka beeindruckt. Zum Bau der Mauer wurden riesige Steine ( bis zu 9 m hoch und 50 Tonnen schwer) bearbeitet und sie fugenlos aneinander gepasst. 

Am Abend gab es das langersehnte, leckere Geburtstagsessen von Simon, der sich darüber sehr freute.

Heute fahren wir ins Hochland zu den Einheimischen, um bei der Herstellung der Naturmedizin zu unterstützen. Die Übernachtung dieses Wochenende in Urubama ist ebenfalls eingeplant.

Viele Grüße aus Cusco!

 

 

Atemlos in Cusco!

Freitag, 28.10.2016

Nach einem emotionalen Abschied von den Kindern und Mitarbeitern aus dem Dorf fuhren wir Donnerstag früh zum Flughafen. Alle bedanken sich nochmals persönlich bei uns für die Unterstützung und tolle Arbeit, die wir in so einer kurzen Zeit geleistet haben. Einige Kinder haben sogar selbstgemachte Freundschaftsarmbänder unseren Jungs übergeben für die Erinnerung an die schöne gemeinsame Zeit. Der emotionale Höhepunkt war der ungewollte Abschied zwischen Frau Beck und der restlichen Reisegruppe. Da die Cusco-Gruppe schon um 12 Uhr am Flughafen einchecken musste und Frau Beck erst um 20 Uhr nach Amsterdam flog, mussten wir uns leider frühzeitig trennen. Bis zum Abflug nach Amsterdam erledigte Frau Beck gemeinsam mit Jürgen noch die letzten Einkäufe.

Während Frau Beck durch den tollen Markt in Lima schlenderte, kam die restliche Gruppe um 15 Uhr erschöpft in Cusco an. Am Flughafen angekommen, spürten wir sofort die ersten Anzeichen der Höhenkrankheit. Wir waren nun auf einer Höhe von 3500 Meter, die zu einer niedrigen Sauerstoffaufnahme der Lunge führt. Kopfschmerzen, Schwindel verspürten wir schagartig und merkten schnell, dass wir bei jedem Schritt außer Atem geraten. Das Schnaufen der Gruppe nach Luft wurde immer lauter und wir waren alle darüber verwundert, wie schnell der Körper auf die ungewohnte Höhe reagiert. Um die Symptome zu lindern haben wir uns in Lima Medikamente gekauft,die wir am Flughafen in Lima eingenommen hatten. Es dauerte einige Stunden bis das Medikament wirken konnte. Bis dahin checkten wir in unserer Unterkunft ein und waren über das Ambiente unserer Unterkunft beeindruckt. Die Jungs teilten sich zu zweit ein Zimmer, in denen wir uns kurze Zeit ausruhten. Ab 19 Uhr gingen wir zum Abendessen und auf dem Weg dahin spürten wir eine eisige Kälte, die wir zuvor in Lima noch nie in dieser Form erlebten.

Nach dem Essen gingen wir um 20 Uhr ins Zimmer und ruhten uns aus. Morgen findet eine ganztägige Stadtführung statt. Die Besichtigungen von Märkten in Cusco ist ebenfalls geplant.

 

Viele Grüße aus Cusco!

 

 

 

Blogstatistik, Stand 27.10.2016

Donnerstag, 27.10.2016

Besucher         952   

Kommentare     63

 

 

 

 

Ende mit Schrecken

Mittwoch, 26.10.2016

Hochmotiviert starteten wir in den letzten ganztägigen Arbeitstag (Dienstag). Ein großer Berg voller Sperrmüll, der nicht mehr nutzbar war, machte uns nachdenklich. Sofort waren wir uns alle einig. Ein Feuer wurde schnell entfacht. Bei so viel Sperrmüll entstand in kurzer Zeit ein gewaltiges Feuer. Doch von diesem Anblick des Feuers war der Direktor von seinem Büro aus nicht begeistert. Er war davon überzeugt, dass wir auch gute und noch brauchbare Gegenstände verbrennen wollen. Somit musste zwangsläufig die Arbeit eingestellt und das Feuer sofort gelöscht werden. Die ganze Gruppe kam aus dem Konzept und war etwas frustiert. Nach langen Verhandlungen gemeinsam mit Anne und später mit Jürgen fanden wir eine unzufriedende Lösung unserseits. Wir mussten das ganze Material nochmals sortieren und in verschiedene Räumlichkeiten transportieren. Doch Frau Beck und Herr Özdemir warteten geduldig bis ihre eigene Lösung in Kraft treten konnte. Sobald der Direktor das Kinderdorf verließ und die Dämmerung einbrach, sollte es ein großes Lagerfeuer geben. Der wirklich unbrauchbare Müll war auf diese Weise bis zum nächsten Morgen entsorgt....Das Glück kann man nicht zwingen, aber man kann es wenigstens einladen oder?

Leider gab es am nächsten Morgen unvorhersehbar im Kinderdorf kein Wasser, so dass wir nicht wie geplant die Asche löschen und beseitigen konnten, bevor Herr Direktor wieder im Kinderdorf eintraf. Wieder sah er es von seinem Büro aus qualmen. Mehrere Mitarbeiter wurden ins Büro einbestellt. Unsere Befürworter haben mit viel Überzeugskraft die Wogen geglättet. Danach arbeiteten wir den letzten Vormittag sehr ruhig und unauffällig. Bis 14 Uhr hatten wir noch die letzten Aufräumarbeiten (heiße Asche entfernen) getätigt und den Zaun für den Garten fertig gestellt.

In diesem Sinne Ende gut alles gut...

Den Rest des Tages verbringen wir mit Kofferpacken, denn heute Abend findet eine Abschiedszeremonie im Kinderdorf für uns statt. Am Donnerstag früh fahren wir gemeinsam zum Flughafen nach Lima. Leider fliegt nicht die gesamte Gruppe nach Cusco. Frau Beck fliegt ungerne in die andere Richtung nach Deutschland.

 

Viele Grüße aus dem Kinderdorf.

 

Besucherstatistik Stand 25.10.2016

Dienstag, 25.10.2016

 Besucher:           828
 Kommentare:       55

 

Erfolgreiches Projektende!

Dienstag, 25.10.2016

Wir haben es geschafft und sogar noch mehr! Das Dach ist erneuert, die Näherei und die Bibliothek sind gestrichen, der Vorgarten ist schön gestaltet. Die Mitarbeiter und die Kinder aus dem Kinderdorf sind von dem Garten so begeistert, dass Sie uns gebeten haben einen Zaun vor den Garten anzubringen. Als Schutz vor einer Kuh und acht Ziegen, die hier frei herumlaufen.

Beim Suchen von verwertbaren Holz für den Zaun fand Domenic eine Schreinerei, die als Abstellfläche von Allerlei Gerümpel genutzt wurde. Wir dachten eigentlich es wäre ein Müllplatz.

Für die verbleibende Zeit in dem Kinderdorf wurde das Team neu gemischt. Das Team Schweinestall half beim Betonieren des Bodens. Das zweite Team Schreinerei entrümpelte die Werkstatt. Nach hartnäckigen Verhandlungen konnten wir den Direktor überzeugen sich von dem Abfall zu trennen. Nach peruanischer Mentalität wirft man nichts weg, es könnte irgendwann mal gebraucht werden. In unserem Fall sah es aber nicht danach aus. Somit sortierten wir den ganzen Tag vor der Werkstatt nach unterschiedlichen Werkstoffen. Beim Ausrümpeln mussten wir vorsichtig vorgehen, denn unter jedem Brett konnte sich entweder eine giftige Spinne oder ein Skorpion aufhalten. Weiterhin standen die Matratzen, die wir für die Dachreparatur verwendet haben, immer noch im Weg. Also mussten wir wieder improvisieren. Wir stapelten die Matratzen mit Hilfe von langen Brettern auf den Stabstählen unter das Dach.

Wir hoffen der morgige Tag reicht aus, um mit diesen zusätzlichen Projekten fertig zu werden.

 

Viele Grüße aus dem Kinderdorf.

 

 

Das wohlverdiente Wochenende!

Montag, 24.10.2016

Die Vorfreude auf das Wochenende war bei den Jungs förmlich zu spüren. Die Jungs durften wie vereinbart "ausschlafen"! Um 7 Uhr war das Team auf den Beinen, also 1,5 Stunden länger als üblich, um den Bus um 8 Uhr nach Lima zu erwischen. Geplant war an diesem Samstag ein abwechslungsreiches Kulturprogramm in der Hauptstadt von Peru. An unserer Seite hatten wir Jürgen, der seit 10 Jahren in Lima lebt und alle Ecken kennt. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Jürgen, der mit uns den ganzen Tag verbrachte. Unser erstes Anliegen war ein Frühstück mit Omlett und Kaffee, auf den wir schon die ganze Zeit verzichten. Gestärkt haben wir uns zu Fuß auf den Weg zur ersten Station gemacht. Die Führung auf Englisch in der Klosterkirche Convento San Francisco war beeindruckend. Unter dem Kloster wurden 1951 unterirdische Gänge wiederentdeckt, die in über 300 Jahre alte Katakomben führen. Bis 1808 wurden in ihnen über 70.000 Tote bestattet. Säuberlich wurden die Knochen der Verstorbenen getrennt nach Schädeln, Oberschenkel- und Hüftknochen in den Lagerplätzen gestapelt. Es war ein schauriges Erlebnis, durch diese Galerie des Todes zu laufen...

Auf dem Weg zum Markt haben wir uns noch die verschiedenen Plätze und Gebäude angeschaut. Verschiedene Einkäufe wurden auf dem Markt getätigt und es wurde schwer gehandelt. Danach fuhren wir mit Jürgen zur Küste und schnupperten ein wenig Meeresluft. Das Wasser war leider auch für unsere Helden zu kalt, so dass die mitgebrachten Badehosen nicht zum Einsatz kamen.

Den schönen Tag ließen wir gut gelaunt in einer Bar ausklingen und durch Zufall landeten wir in der "Gringo Bar". Mit dem Taxi fuhren wir kurz vor Mitternacht zurück zum Kinderdorf. Wie gewohnt zwängte sich die ganze Gruppe in ein Taxi und diesmal stand der Kofferraum nicht zur Verfügung zum Personentransport. Deshalb war es enger aber sicherer. Sogar für den Fahrer war die Fahrt mit 7 Personen ein Erlebnis. Zufrieden kam das Team zur Ruhe.

Am Sonntag durften die Jungs wirklich ausschlafen. Herr Özdemir und Frau Beck traten eine kleine Weltreise an, um frisches Brot aufzutreiben. Erstaunlicherweise und frustrierend zugleich fanden wir in 3 Bäckereien kein frisches Brot. Erst in der 4 Bäckerei fanden wir annähernd frische Brötchen. Um 11 Uhr frühstückten wir fürstlich mit Rührei, frisch gepresstem Orangensaft und unseren geliebten Früchten. Nach dem Frühstück haben wir uns mit Anne die Stadt Cienguilla und ihre Gärten, alles zu Fuß, besichtigt.

In Cienguilla gönnten wir uns zum Abendessen eine leckere Pizza. So hoffen wir das wir morgen wieder tatkräftig um 6 Uhr ans Werk gehen können.

 

Viele Grüße aus dem Kinderdorf.

 

 

 

Blog-Statistik, Stand: 21.10.2016

Freitag, 21.10.2016

632 Besucher
  45 Kommentare

Endspurt zum Wochenende

Freitag, 21.10.2016

Die Malerarbeiten in der Näherei sind abgeschlossen und in der Bibliothek wurde heute schon ausgeräumt bzw. abgedeckt. Ein weiteres Teammitglied musste heute das Bett hüten. Den anderen Angeschlagenen ging es heute wieder besser. Sie verrichteten die leichteren Tätigkeiten. Für den Garten wurden die Detailarbeiten im Atelier angefertigt.   

Morgen möchten wir nochmal richtig anpacken. Seit unserer Ankunft letzte Woche Mittwoch haben wir jeden Tag von 6 Uhr – 18 Uhr gearbeitet, manchmal auch länger. Das dürfte reichen, um in ein wohlverdientes Wochenende mit Freizeitprogramm zu starten. Die Vorfreude bei den Jungs ist spürbar. Der eine oder andere malt sich schon aus, was er an Köstlichkeiten essen wird.

Bezüglich des heutigen Essens sind wir uns noch unschlüssig, ob es gut geschmeckt hat oder wir uns daran gewöhnt haben (zumindest waren keine Hühnerkrallen und -köpfe dabei).

In der Mittagspause konnten die Jungs sich alle Kommentare im Blog nochmal durchlesen und darauf antworten. Die Antworten sind in den einzelnen Kommentaren zu finden.

An dieser Stelle möchten wir uns im Namen der Gruppe bei allen bedanken, die uns mit Ihren Kommentaren anspornen und uns ermuntern.

Heute Abend findet schon zum zweiten Mal ein Fußballspiel zwischen unseren Jungs und den Jugendlichen aus dem Kinderdorf statt. Hierfür steht ein betonierter Fußballplatz mit Flutlicht zur Verfügung.

 

Viele Grüsse aus dem Kinderdorf.

 

 Hier der Link zum Video: 

www.youtube.com/watch?v=Gguo3IeGF3M

Es geht voran...

Donnerstag, 20.10.2016

Die letzten beiden Tage liefen die Arbeiten fast wie geplant. Die Dacharbeiten sind erfolgreich abgeschlossen. Das Dachteam wurde kurzfristig in einem Crashkurs a la Frau Beck zum Malerteam ausgebildet. Vorher mussten aber noch Ausräum- und Abdeckarbeiten durchgeführt werden. Diese Tätigkeiten nahmen viel Zeit in Anspruch. Als es dann zum Streichen überging, fielen beide Maler krankheitsbedingt aus unserer Gruppe aus. So waren wir auf uns alleine gestellt und führten die Arbeit in der Näherei bestmöglich aus, was gar nicht so einfach war. Die Wände entsprechen hier, wie in Deutschland alte Kellerwände. 

Die Gartenarbeiten sind auch fast abgeschlossen. Das Gartenteam musste nochmal Pflanzen und Erde einkaufen. Jedoch haben wir die Einkäufe in der Mittagspause erledigt. Noch einmal wurde das gesamte Team gefordert, um im Flussbett besonders große schwere Steine (ca. 70kg) zu suchen und ins Kinderdorf zu transportieren.

Am Dienstag blieben wir abends im Kinderdorf und haben das Erlebte vom Vorabend (Taxifahrt) verarbeitet. Am Mittwoch wagte sich ein Teil der Gruppe wieder nach Lima, um Farbe für die Bibliothek zu beschaffen. Die Rückfahrt traten wir diesmal mit dem öffentlich Bus an, trotz langer Wartezeit.

Zum Thema Essen: Das Brot zum Frühstück bekommt das Kinderdorf als Spende und ist daher etwas älter. Gestern allerdings war es so hart, in Deutschland nennt man das Zwieback. Die Reaktion der Jungs war überraschend: "Der Hunger treibs nei". Nach dem peruanischen Sprichwort: "Hartes Brot ist nicht hart, sondern kein Brot zu haben ist hart" versuchten wir das vorhandene Brot zu schätzen. Zum Glück ist in der Gruppe der Früchteboom ausgebrochen, täglich verspeisen wir frische Maracujas, Mangos, Bananen, Drachenfrüchte...und Früchte vom Markt, die wir noch nie zuvor gesehen haben.

 

Viele Grüße aus dem Kinderdorf

 

     

 

 

 

Blogstatistik, Stand 19.10.16

Mittwoch, 19.10.2016

503 Besucher
  33 Kommentare

 

Alles oder nix...

Dienstag, 18.10.2016

Eigentlich sollte heute ein ruhiger angenehmer Arbeitstag werden, weil die Fertigstellung des  Gartens in greifbarer Nähe war. Es hat nur noch die Blumenerde gefehlt, deshalb ist ein Jugendlicher des Garten-Teams mit einem Mitarbeiter des Kinderdorfes nach Lima zum Baumarkt gefahren. Bei der Gelegenheit kaufte er für die Dachreparaturen noch die 3 fehlenden Platten und vergaß vor lauter Platten genügend Erde mitzubringen. Das ist ihm erst aufgefallen, als er die Erde an Ort und Stelle verteilte. Aber um die Pflanzen einzusetzen, benötigte das Garten-Team schnellstmöglichst noch Nachschub. Die gesamte Gruppe reagierte gelassen und die Lösung war schnell gefunden: Wir lassen das Abendessen mal wieder ausfallen und fahren gemeinsam gegen 19 Uhr in der Dunkelheit in den Baumarkt nach Lima, alleine ohne Begleitperson und Dolmetscher.

Dieses Vorhaben hört sich relativ einfach an, entpuppte sich aber zum reinsten Abenteuer. Die Freude der Gruppe war groß, da wir die Hinfahrt, sowie die Einkäufe mit Bravour gemeistert haben. Wir haben 100 kg Erde und 4 Eimer Farbe inklusive Werkzeug eingekauft. Nun wollten wir mit dem öffentlichen Bus wieder zurück ins Kinderdorf fahren. Nach 20 Minuten Wartezeit an der Bushaltestelle hatten wir Zweifel, ob der Bus überhaupt kommt. Leider gibt es an den Haltestellen keinen Fahrplan um nachzuschauen. So entschlossen wir uns ein Taxi für 6 Personen und jede Menge Gepäck zu organisieren. Herr Özdemir verhandelte den Preis für die Fahrt herunter und wir stiegen mitsamt Arbeitsmaterial in das viel zu kleine Taxi. Aufgrund dieses Gewichts krachte die Karosserie an jeder Bremsschwelle auf. Das Geräusch war so laut, das wir jedesmal das Gefühl hatten das Auto fällt jeden Moment auseinander. Noch nicht genug, nach ca. 30 Minuten Fahrtzeit, lenkte der Taxifahrer Mitten im Slum an den Straßenrand, zog den Schlüssel wütend ab, öffnete die Tür und stieg mit seinem Handy in der Hand aus. Panik überfiel uns. Wir wussten nicht was jetzt los ist und stiegen alle schnell aus. Nun stellten wir fest, dass der hintere Reifen einen Platten hatte. Ratlosigkeit bei allen. Der Taxifahrer forderte Herrn Özdemir auf einzusteigen, um zurück in die Stadt zu fahren. Zur Verstärkung kam Simon ebenfalls mit und so fuhren sie davon. Zurück gelassen wurden Frau Beck und die anderen drei Jugendlichen am Straßenrand. Allen war mulmig zumute! Der ein oder andere malte sich schon ein Szenario a la Thriller aus. Andere dagegen blieben cool. 40 Minuten warteten die Zurückgelassenen so. Während dieser Zeit waren Herr Özdemir und Simon im Ungewissen, weil ihnen nicht klar war, wohin sie fuhren. Erst nach 15 Minuten fuhr der Taxifahrer die erste Tankstelle an. Erst an der dritten Tankstelle, immer weiter weg von den anderen wurde der Reifen geflickt. Geflickt wie ein Fahrradreifen fuhr das Taxi zurück zur Gruppe am Straßenrand. Erleichtert und sehnsüchtig erwartet beiderseits ging die Fahrt weiter. Zu guter Letzt fuhr uns der Taxifahrer bis zum Kinderdorf. Mit Adrenalin voll gepumpt kamen wir endlich gegen 23:30 Uhr in unserer Unterkunft an. Frau Beck und Herr Özdemir schrieben nach diesem unfassbaren Erlebnis umgehend diesen Blogeintrag.

 

 

Viele Grüße eure Gringos!

 

 

Blog-Statistik, Stand 17.10.2016

Montag, 17.10.2016

354 Besucher
  21 Kommentare

 

 

Domingo? Arbeitstag!

Montag, 17.10.2016

Auch am Sonntag haben wir komplett durchgearbeitet und es hat sich gelohnt. Die Dacharbeiten im ersten Gebäude sind fertiggestellt. Am zweiten Gebäude wurden bereits die alten Dachplatten demontiert und entfernt. Dabei haben wir unsere eigene Methode entwickelt, damit die Platten unbeschädigt zur weiteren Verwendung eingesetzt werden können.

Das Garten-Team kam heute gut vorwärts und war mit ihrer Leistung zufrieden. Das Team hat den weiten Weg auf sich genommen, um Kieselsteine mit den Schubkaren im Nahe gelegenen ausgetrockneten Flussbett zu holen. Dafür aktivierte das Team drei Helfer aus dem Kinderdorf. Die Kieselsteine wurden für die Begrenzung und Trittsteine als kostenlose Variante verwendet. Damit ein akurater Kreis entstehen konnte, wurde mit einer Maurerschnur improvisiert. Für die Gestaltung des Gartens hat das Team ihre Kreativität freien Lauf gelassen und verborgene Talente (Christian) entdeckt.

Das Essen heute hat uns echt überrascht: Es hat besser geschmeckt, wie ausgesehen. Sogar mit Kräutern verfeinert, allerdings werden diese hier mit samt Ast in den Topf getan.

 

 

 

 

     

 

 

Glück im Unglück

Sonntag, 16.10.2016

Der zweite Arbeitstag verlief bis zur Mittagspause, wie geplant. Kurz vor der Mittagspause bemerkte das Dach-Team, dass die alten Dachfirstabdeckungen mit den neuen Dachplatten nicht zusammen passen. So mussten wir zwangsläufig die Montagearbeiten "kurzfristig" aussetzen. Kurzfristig ist in Peru ein dehnbarer Begriff...Den ganzen Nachmittag verbrachten wir damit im Baumarkt das notwendige Material zu beschaffen. Die Verkehrumstände haben dazu geführt, dass wir schon alleine 2 Stunden für die Fahrt benötigten. Doch das Glück war im Baumarkt auf unserer Seite...Die Kassiererin benötigt dringend Nachhilfe in Mathematik. Anstelle von 12 Platten bezahlten wir nur 8 Platten.

Auch das Garten-Team unterschätze die Einkaufszeit für die Pflanzen und Blumen. Insgesamt drei Gärtnereien mussten abgeklappert werden, allerdings das meiste zu Fuß und auf dem Rückweg mit schwerem Gepäck. 

Aufgrund von diesen Umständen haben wir glücklicherweise auf das Mittagessen verzichtet. Es gibt seit 3 Tagen immer Reis und Kartoffeln. Diese Beilagen wären für uns eigentlich kein Problem, wenn nicht das Hauptgericht wäre...Es gab zum Bespiel gestern Kuh Magen oder Darm. Wir wissen es bis heute nicht genau. Heute gab es Eintopf mit Hühnerköpfen und -krallen. Daher kamen uns die Umstände gelegen.Wir sind auf die nächsten Tage gespannt.

Viele Grüße aus dem Kinderdorf

Matratzensport mal anders

Samstag, 15.10.2016

Der erste Arbeitstag begann um 6 Uhr morgens. Wir teilten für die zwei Projekte (Dachreparatur und Gartenarbeiten) die Gruppe in zwei Kleingruppen auf. Motiviert standen wir auf der Baustelle und stellten fest, dass wir kein Werkzeug für die Gartenarbeiten hatten. Das Werkzeug war sicher eingeschlossen und wir mussten 1 Stunde auf den Schlüssel warten, also unterstützten wir die andere Gruppe. Diese beschäftigte sich mit der Demontage der alten Dachplatten. Schnell war uns klar, diese Aufgabe gestaltete sich als sehr schwierig, gefährlich und fast unlösbar. Es waren keine Dachbalken bzw. Unterkonstruktionen vorhanden, die das Gewicht eines Arbeiters aufnehmen kann. Es gab ebenfalls kein Gerüst oder sonstige Sicherheitsvorkehrungen. Kurz vor Abbruch des Projektes, kam die rettende Idee. Wir füllten den kompletten Raum mit Schaumstoffmatratzen, die wir am Vortag bei der Führung zufällig entdeckten. Diese Matratzen dienten als Auffangmöglichkeit im Falle eines Absturzes und galt zugleich als peruanische Sicherheitsvorkehrung für die Dacharbeiten. Trotzdem war die Unterstützung eines Mitarbeiters notwendig, da es zu riskant war auf einem Stabstahl mit einem Durchmesser von 12 mm zu balancieren und gleichzeitig Montagearbeiten durchzuführen. Trotz anfänglichen Hindernissen konnten wir Nachmittags schon die neuen Platten montieren.

Mittlerweile ging es mit der Gartenarbeit auch vorwärts, obwohl der Boden hart war und der Transport zum Kompostplatz durch das ganze Dorf führte.

Das Abendprogramm war ein Besuch auf einem typichen Markt und die Heimfahrt wollten wir unbedingt mit dem Motorradtaxi antreten.

 

 

 

Erdbeben in Lima?!

Freitag, 14.10.2016

Gleich nach dem Frühstück hat uns der Direktor des Kinderdorfes (CIMA) in seinem Büro empfangen. Er bedankte sich fur unser Vorhaben und unser Engagement. Es folgte eine Führung in dem Dorf. Auch die Baustelle wurde besichtigt und ausgemessen, so dass wir uns nach dem Mittagessen auf dem Weg machen konnten. Zum Erreichen der Bushaltestelle führte ein Fussweg auch über eine Brücke, schon der Anblick verursachte Schwindelgefühle. 

Die Fahrt mit dem Bus zum Baumarkt war abenteuerlich. Der Verkehr und der Zustand des Busses entsprach überhaupt nicht unserem Standart. Im Baumarkt angekommen, suchten wir nach den entsprechenden Materialien. Während unserem Einkauf kam eine Durchsage, die wir nicht verstanden haben und eine Sirene ertönte laut. Alle mussten umgehend den Baumarkt verlassen. Wie sich später herausstellte handelte es sich um einen simulierten Erdbebenalarm in ganz Lima. Erst beim zweiten Anlauf konnten wir unsere Materialien bezahlen und fanden sogar noch einen Lieferservice, der gemeinsam mit Herr Özdemir noch am gleichen Abend zum Kinderdorf fuhr. 

Der Rest der Gruppe musste wieder auf abenteuerliche Weise mit dem Bus bei Nacht ins Kinderdorf zurückfahren. 

 

 

 

Viele Grüsse aus dem Kinderdorf 

 

Erste Begegnungen...

Donnerstag, 13.10.2016

An eine lange Nachtruhe war nicht zu denken! Die Aufregung und Nervosität veranlasste die Jugendlichen schon um 5:30 Uhr ohne Wecker aufzustehen, um mit den ehemaligen Straßenkindern aus dem Kinderdorf Fußball zu spielen. Hier waren die Sprachprobleme Nebensache. Danach begleiteten unsere Jungs freiwillig die peruanischen Jugendlichen in die Kirche. Diese findet jeden Morgen statt und gehört, wie auch der Frühsport zum Pflichtprogramm der Kinder hier im Dorf.

Um 8:30 Uhr fand für uns eine Willkommenszeromonie statt. Die Gruppe stellte sich selbst kurz auf spanisch vor. Mit einem starkem Applaus wurden wir begrüßt. Auf dem heutigen Tagesprogramm stehen die Besichtigung des Kinderdorfes, der Baustelle, sowie die Beschaffung der notwendigen Materialien für unsere Arbeiten an.

Viele Grüße aus dem Kinderdorf

 

 

Heil angekommen-Fremder Kontinent

Donnerstag, 13.10.2016

Nach unserem 12-stündigen turbulenten Flug haben wir wieder festen Boden unter den Füßen. Die spektakurläre Aussicht aus dem Flugzeug war beeindruckend. Mittlerweile sind wir seit 36 Stunden unterwegs und sichtlich erschöpft. Jetzt warten wir auf unseren zweiten Chaffeur für die noch 2-stündige Fahrt in das Kinderdorf.

   

Viele Grüße aus Aeropuerto Lima

Auf ein Neues...

Mittwoch, 12.10.2016

 

Trotz stundenlanger Gepäckverteilung in Ettlingen war die Waage der Fluggesellschaft mit dem "minimalen Übergewichtlaughing " nicht einverstanden. Mit der vollautomatisierten Gepäckaufnahme war nicht zu verhandeln. Deshalb mussten einige ihre Koffer unter Zeitdruck umpacken, so dass das vorgebene Gewicht nicht überschritten wird. Ein paar Kilo Übergewicht wurden am Schalter durch den jugendlichen Charme toleriert. Letztendlich mussten wir kein Gepäck unseren Fahrern mitgeben. Der erste Stresstest ist erfolgreich absolviert...

Jetzt heißt es warten auf den Flieger, hoffentlich pünktlich um 12:30 Uhr heben wir ab.

 

Viele Grüße aus Gate F4!

 

 

Nacht- und Nebelaktion nach Amsterdam!

Mittwoch, 12.10.2016

Nach mehrmaligem Koffern aus- und einpacken haben wir die notwendigen Werkzeuge und Gastgeschenke gegen 23 Uhr auf alle Gepäckstücke verteilt. Dann gings ab auf die Piste Richtung Amsterdam. Während der Fahrt war die Stimmung entspannt. Die Jugendlichen ruhten sich eine Weile aus. Trotz starkem Regen konnte uns keiner vom Weg abbringen. Auch ein rotes Blitzlicht auf der A65 konnte uns nicht "bremsen". Zwischendurch legten wir kurze Pausen ein, die ungemütlich kalt und neblig waren. Wie immer passte unser Kleinbus nicht ins Parkhaus rein. Aus Erfahrung probierten wir es erst gar nicht aus, sondern nahmen einen etwas weiteren Fußweg in Kauf.

 

Viele Grüße aus Amsterdam!

 

Entsendungsfeier

Mittwoch, 12.10.2016

Im Rahmen der Entsendungsfeier am Montag, den 10.10.2016 haben die Mitarbeiter/-innen und Jugendlichen die Gelegenheit genutzt, um die Reisegruppe zu verabschieden...

In diesem Zusammenhang hat die Reisegruppe in einer kurzen Präsentation das  anstehende Projekt vorgestellt. Zum Abschluss der Feier wurden die Flugtickets von Herr Schwarz überreicht. Abschließend gab es nach der Feier ein traditionelles peruanisches Mittagessen...ein Vorgeschmack auf Peru...

  EntsendungsfeierEntsendungsfeierEntsendungsfeier

Entsendungsfeier

 

Bald geht es los

Dienstag, 04.10.2016

Dies ist der erste Eintrag in unserem neuen Blog. In Zukunft werden wir hier über unsere Erlebnisse im Ausland berichten.